Häufige Fragen

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Planung mit mh-BIM

Mit mh-BIM können die TGA-Gewerke Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro geplant werden. Die Software unterstützt Planer dabei, HLSK sowohl einzeln als auch gewerkeübergreifend zu modellieren, zu berechnen und zu dokumentieren. Das Gewerk Elektro kann konstruktiv abgebildet und für die zentrale Koordination verwendet werden.

Nein, tiefgehende CAD-Kenntnisse sind nicht erforderlich. mh-BIM wurde speziell für TGA-Planer entwickelt und bietet eine intuitive Benutzeroberfläche. Viele Arbeitsschritte sind automatisiert, sodass Sie schnell produktiv arbeiten – auch ohne klassische CAD-Erfahrung. Mit Hilfe von 3D-Zeichenfunktionen kann das Modell um beliebige 3D-Objekte ergänzt werden. Pläne lassen sich mit den 2D-Zeichenfunktionen zusätzlich bearbeiten.

mh-BIM ist flexibel skalierbar und für Projekte jeder Größe geeignet – vom Mehrfamilienhaus bis hin zu komplexen Büro- oder Industriegebäuden. Die Software kann von Einzelanwendern ebenso genutzt werden wie in großen Planungsteams.

Mit mh-BIM können alle Leistungsphasen der technischen Gebäudeausrüstung gemäß HOAI begleitet werden. In den LPH 0 bis LPH 5 ist mh-BIM besonders gut geeignet. So lässt sich der gesamte Planungsprozess, von der Grundlagenermittlung über Entwurfs- und Ausführungsplanung bis hin zur Dokumentation und Übergabe digital umsetzen.

Ja, mh-BIM eignet sich auch für die Planung im Bestand. Bestehende Gebäude können über importierte Pläne vereinfacht nachmodelliert werden, sodass Umbauten, Sanierungen oder Erweiterungen präzise und nachvollziehbar geplant werden können.

Ja, mh-BIM ist vollständig BIM-fähig. Die Software unterstützt den offenen Datenaustausch über IFC, ermöglicht modellbasierte Planung und erleichtert die Zusammenarbeit mit Architekten und anderen Fachplanern im digitalen Modell, beispielsweise über einen integrierten BCF-Manager.

Ja, mh-BIM lässt sich in wenigen Schritten installieren. Der Installationsassistent führt Sie automatisch durch den Prozess. IT-Grundkenntnisse werden für eine reibungslose Einrichtung vorausgesetzt. Ausführliche Informationen zur Installation finden Sie in unserer Installationsanleitung.

Ja, mh-BIM kann Schemen automatisch aus Heizungs-, Kälte-, Trinkwasser– und Schutzwasser-Netzen generieren. Hierdurch lässt sich der Erstellungsprozess deutlich beschleunigen. Der größte Vorteil liegt in der Datendurchgängigkeit. Die Beschriftungen im Modell entsprechen hierdurch immer den Beschriftungen im Schema.

Schemen von Lüftungsnetzen lassen sich manuell erstellen und mit den Modelldaten verknüpfen, sodass beispielsweise die Beschriftungen des Schemas immer aktuell sind und nicht extra gepflegt werden müssen.

Ja, mit mh-BIM können TGA-Projekte vollumfänglich und über alle Leistungsphasen hinweg geplant werden. So lassen sich die Gewerke Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro in einem einzigen 3D-Modell abbilden. Neben der klassischen Planungsweise wird insbesondere die BIM-Planungsweise durch zahlreiche Funktionen und dem praxisbewährten IFC-Export unterstützt.

Preise & Lizenzierung

Die Kosten für mh-BIM richten sich nach der gewählten Lizenzart und dem Leistungsumfang. Für eine genaue Preisübersicht können Interessenten direkt ein individuelles Angebot bei mh-software anfordern. So erhalten Planungsbüros transparente Kosten für ihre konkrete Nutzung.

Zudem gewährt mh-software jährliche Treuerabatte sowie Rabatte auf Folgelizenzen ab der zweiten Lizenz eines Moduls. Diese Preisvorteile gelten automatisch und müssen nicht individuell ausgehandelt werden. Alle Konditionen werden transparent und nachvollziehbar angeboten.

Viele Anbieter setzen auf Named-User-Lizenzen, bei denen jeder Anwender eine eigene, voll ausgestattete Lizenz benötigt – unabhängig davon, welche Module tatsächlich genutzt werden.

mh-BIM nutzt dagegen ein Floating-Lizenzmodell: Nur die Module, die aktuell benötigt werden, werden belegt. Dadurch können mehrere Mitarbeitende flexibel auf die gleiche Lizenz zugreifen.

Das senkt die durchschnittlichen Lizenzkosten deutlich und ermöglicht Planungsbüros eine effiziente Nutzung ihrer Software-Ressourcen – ohne überflüssige Abo- oder Modulgebühren.

Ja, mh-software stellt Studierenden und Hochschulen spezielle Zugänge zur Verfügung, damit sie mh-BIM für Lehr- und Lernzwecke nutzen können. Diese Versionen sind für Ausbildungszwecke kostenfrei.

Test, Onboarding, Support & Schulung

Ja, mh-BIM kann auf zwei Wegen getestet werden:

Für einen ersten Einblick in den Konstruktions- und Berechnungsablauf im Gewerk Heizung, kann die kostenlose Version mh-BIM Starter  heruntergeladen werden. Hierbei genügt eine kurze Anmeldung, woraufhin die Software genutzt werden kann.

Für einen detaillierten Einblick bietet mh-software einen begleiteten Test an. Hierbei abonnieren Sie für 1-2 Monate Kunde, erhalten ein Onboarding, vollumfänglichen Support und können direkt an einem realen Projekt alle gewünschten Module lückenlos testen.

Ein Softwarewechsel ist nicht einfach. Damit neue Anwender schnellstmöglich und mit gleichbleibender Planungsqualität starten können, gibt es ein konkretes Onboarding-Konzept. Dieses wird auf das Planungsteam zugeschnitten und beinhaltet immer eine Kombination aus:

  • Tutorials auf dem integrierten Videoportal, dem mh-wissenspunkt
  • Workshops zum ersten Projekt
  • Intensive Betreuung durch das Support-Team

Viele Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass mh-BIM intuitiv und anwenderfreundlich ist. Damit Anwenderinnen und Anwender schnell starten und die Software effektiv einsetzen können, begleitet sie das Team von mh-software mit einem strukturierten Onboarding-Programm.

Es kommt immer auf den Anwender, die Vorerfahrung/ Prägung und die Motivation an. Die meisten Anwender, die das Onboarding-Programm durchlaufen, können direkt produktiv arbeiten. Das erste Projekt benötigt dabei etwas länger als gewohnt. Ab dem zweiten Projekt können bereits Zeitersparnisse erzielt werden.

Schulungen werden immer von unseren Praxispartnern durchgeführt. Diese bieten folgende Schulungstypen an:

  • Einzelschulungen & Gruppenschulungen
  • Grundlagenschulen (für den schnellen Einstieg) & Spezial-Schulungen (für explizite Projekte oder Gewerke)
  • Online- und Vor-Ort-Schulungen

Schnittstellen

Im Gegensatz zu CAD-basierten Workflows, bei denen Zeichnungen, Berechnungen und Dokumentation oft getrennt sind, plant man mit mh-BIM modellbasiert im 3D-Gesamtmodell. Die 3D-Konstruktion, Stockwerke, Berechnungen, Dokumentation und Pläne sind direkt verknüpft, wodurch Fehler reduziert werden, und die Planungszeit verkürzt wird.

mh-BIM unterstützt unterschiedliche Methoden, um Herstellerdaten zu nutzen. Neben dem Standard VDI 3805 für bspw. Ventile, Strömungsteiler oder Differenzdruckregler werden Materialien wie Rohre oder Dämmungen im nativen mh-Dateiformat auf der Webseite unter „Downloads“ angeboten. Darüber hinaus können eigene Komponenten und Kataloge für bspw. Heiz- und Kühlsegel oder Volumenstromregler angelegt und als Vorgabe in allen Projekten verwendet werden. Für die Koordination bzw. Darstellung können alle verfügbaren Herstellerobjekte als IFC oder 3D-DWG eingelesen und verplant werden.

Die Zusammenarbeit erfolgt klassisch über DWG oder IFC-Import und -Export. Änderungen im Architekturmodell lassen sich übernehmen und mit TGA-Planungen abgleichen. So arbeiten alle Beteiligten auf einem aktuellen Datenstand und können Projektänderungen effizient koordinieren.

Neben IFC unterstützt mh-BIM den Datenaustausch mit AVA-Programmen und CDE-Lösungen wie BIMcollab oder Bimsync über den integrierten BCF-Manager. Dadurch lassen sich Modelle zwischen unterschiedlichen Softwarelösungen problemlos nutzen.

Ja, mh-BIM kann greenbuilding-XML (.gbxml)-Dateien importieren und diese für Heiz- und Kühllastberechnungen nutzen. Die Qualität der Architekturdatei beeinflusst dabei den realen Nutzen des Imports. Alternativ können die Gebäudedaten auch über die vereinfachte RaumGEO-Eingabe erfasst werden, was eine schnelle und zuverlässige Berechnungsbasis bietet. Erfahrungsgemäß ist die eigene Erfassung mittels RaumGEO effizienter und qualitativ hochwertiger.

Ja, die IFC-Dateien enthalten alle relevanten Objektdaten und TGA-Informationen. Anwender können die Qualität mit gängigen Tools prüfen. Eines der Werkzeuge mit den strengsten Kriterien ist der FZK-Viewer des Karlsruher Institut für Technologie (KIT). (https://www.iai.kit.edu/1648.php)

Zahlreiche erfolgreiche BIM-Projekte sind der Beweis, dass die IFC-Schnittstelle von mh-BIM den hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden gerecht werden.

Ja, mit dem Modul „Elektro“ können grundlegende Planungen durchgeführt werden, z. B. die vereinfachte Platzierung von Leuchten oder Steckdosen in 2D und 3D, das Erfassen von Massen und die Koordination mit anderen Gewerken. Berechnungsergebnisse aus externen Programmen lassen sich über die Excel-Schnittstelle an die Objekte übergeben und direkt im Modell beschriften. Mittels 3D-MiniCAD und Lüftungskanälen, lassen sich Haupttrassen für die Kollisionsprüfung und Durchbruchsplanung abbilden.

Nach Bedarf können externe Elektro-Modelle zusätzlich via IFC importiert und im Gesamtmodell koordiniert werden.

Ja, die in mh-BIM erzeugten Modelle lassen sich an Revit® übertragen. Per Mapping-Tabelle können den mh-Bauteilen beliebige Revit-Familien zugewiesen werden.

Sprinkler-Anlagen können mit mh-BIM nicht gerechnet werden.

Für eine grobe Planung nutzen viele unserer Kunden jedoch die Rohrnetz– oder Sanitärplanung, um so den Platzbedarf für „Sprinkler“ zu ermitteln.

Außerdem kann ein extern erstelltes Sprinklermodell via IFC ganz einfach eingebunden und in mh-BIM zur Koordination und Kollisionsprüfung verwendet werden.

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