Luftkanalnetzplanung

 

Die Systemlinientechnologie

         
     
         
Die Definition der Trassen mit Systemlinien und Systemkomponenten ist wesentlich effektiver als mit bauteilorientierten CAD-Programmen.   Systemkomponenten sind Bauteile wie z.B. Heizkörper, Luftdurchlässe, Ventile, Brandschutzklappen, usw., die mit Systemlinien (Rohre, Kanäle, Bögen, T-Stücke, Kreuzungsstücke, Übergänge …) verbunden werden.  

Aus dem Systemlinienmodell heraus können Pläne in beliebigen Ansichten (Grundrisse, Isometrien, Details, Ansichten, Schnitte) mit Beschriftungen, Bemaßungen und Höhenkoten generiert werden.

 

Weiterführende Informationen zur Systemlinientechnologie finden Sie hier.

         

 

Entwurf

 

 

Berechnung und Abgleich

  Verschiedene Darstellungsarten
 

zuabKC

 

 

gitterestrichvolumen

Mit mh-KanSYS zeichnen Sie eine 3D-Rohrführung viel einfacher als in einem CAD-System - Gewerke werden in einem virtuellen Gesamtmodell mit Systemlinien erstellt. Alternativ können Sie aber auch ein klassisches 2D Strangschema erstellen. Der konstruktive Aufwand ist minimal, da lediglich ein Systemlinienmodell gezeichnet wird.

 

 

Mit fortschrittlichen Zeichenfunktionen können Sie Netze so schnell wie noch nie millimetergenau in 3D erfassen. Dazu sind keine CAD Kenntnisse notwendig! Gezeichnet wird im einfachen Systemlinienmodell. Daraus wird nach der Berechnung automatisch ein 3D-Volumenmodell generiert.

Dieses 3D-Volumenmodell dient lediglich der Darstellung - zugrunde liegen immer die Systemlinien. Heizkörper werden per Knopfdruck automatisch platziert und angebunden.

 

Ob Sie das Luftkanalnetz einer bestehende Anlagen nachrechnen (Sanierung), neue Anlagen planen oder eine Kombination aus beidem benötigen (z.B. bei Bestandserweiterungen) - mh-KanSYS ist Ihr ideales Berechnungswerkzeug.

 

Selbstverständlich können Sie bei einer Dimensionierung einzelne Abmessungen fest vorgegeben. Alle anderen Abmessungen des Luftkanalnetzes werden anhand frei definierbarer Berechnungsstrategien ermittelt.

 

Der Wechsel zwischen den Darstellungsmodellen ist jederzeit möglich - auch während der Bearbeitung und bei Änderungen.

Für die aktuelle Bearbeitungssituation stellen Sie auf Knopfdruck die sinnvollste Darstellung ein:

  • Systemlinie
  • Systemlinie + Draht-Modell
  • Draht-Modell
  • Zweistrich
  • Volumenmodell
         

 

Freie Verteilung

 

 

Auslegung und Dimensionierung

  Analysen
freieverteilung   Formstueck  

Ein besonderes Highlight ist die Berechnung der freien Verteilung des Volumenstromes. Dadurch lassen sich die Stellen im Luftkanalnetz identifizieren, an denen auf eine Drosselung verzichtet werden kann.

Bei Bestandsaufnahmen können die tatsächlich vorhandenen Volumenströme an den Luftauslässen ermittelt werden.

 

Der Druckabfall von Formstücken wird anhand von Formeln berechnet, die verschiedene Einflussgrößen berücksichtigen, wie z.B. Strömungsgeschwindigkeiten, Strömungsrichtungen und Öffnungsabmessungen. Die von der Firma SULZER (jetzt ENGIE) entwickelten Formeln haben sich in der Praxis seit vielen Jahren bestens bewährt, auch für extremere Verhältnisse mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten.

 

Das Verfahren ist der sonst häufig üblichen Verwendung von einfachen Zeta-Werten weit überlegen. Die Zeta-Werte werden in Abhängigkeit der Strömungsgeschwindigkeiten und den Abmessungen der Formstücke berechnet.

 

Durch die exakten Zeta-Werte sinkt der Aufwand bei der Einregulierung einer Luftkanalnetz-Anlage.

 

 

Stockwerkübergreifend für das komplette Luftkanalnetz: Die einzigartigen Analyse-Möglichkeiten erhöhen die Qualität der Planung. Die Darstellung kompletter Stränge - vom Dachgeschoss bis zum Keller - verdeutlichen Zusammenhänge auf einen Blick.

 

Färben Sie die Luftkanalnetze für jeden beliebigen Eingabewert oder jedes beliebige Berechnungsergebnis ein. So erkennen Sie auf einen Blick z.B. die Strecken mit den größten Druckabfällen oder den höchsten Strömungsgeschwindigkeiten.

 

Mögliche Eingabefehler sind so schnell identifiziert und behoben.

 

Dokumentation

 

 

Detaillierte Massenauszüge

  Flexible Änderungen
Formstueck   KC AC  

Alle Dateneingaben und Berechnungsergebnisse können in der Grafik ausgegeben werden und bilden so eine perfekte Dokumentation. Ein Massenauszug dient als Grundlage für das LV.

  Das komplette Luftkanalnetz kann direkt in die Kanaloberflächenberechnung mh-AufCALC exportiert werden. Dort erfolgt die Berechnung der Blechoberfläche nach VOB / DIN 18379 getrennt für Kanäle und Rechteck-Formstücke sowie überschlägig für Rohre und Rundrohr-Formstücke.  

Zur nachträglichen Änderung der Daten eines Luftkanalnetzes stehen flexible Änderungsfunktionen zur Verfügung. So können die Daten stockwerkübergreifend per Auswahlsatz im kompletten Netz oder einzelnen Netzteilen sekundenschnell verändert werden.

 

Auswahlsätze können flexibel über beliebige Eigenschaften der zu ändernden Objekte gefiltert werden. So werden alle zu ändernden Objekte erfasst und Fehlerquellen minimiert.

 

Zeichnerische Änderungen, wie z.B. das Verschieben oder die Dimensionsänderung eines vertikalen Kanal oder Rohr werden über alle Stockwerke durchgeführt.

Auch hier trägt das Systemlinienmodell zur Planungssicherheit bei.


 

 

Planerstellung

 

 

Abmessungen passgenau

 
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Aus dem Systemlinienmodell heraus werden beliebige Ansichten (Grundrisse, Schnitte, Details, 3D-Schemata...) definiert, beschriftet und bemaßt.

 

Zur Erstellung eines Layouts werden die Leitungsführungen zusammen mit den Beschriftungen (z.B. Abmessungen) als PDF, DWG- oder DXF-Plan exportiert und können so in einem externen CAD-System als Grundlage für die Plot-Ausgabe dienen.

 

Modelle können als IFC-Datei exportiert werden.

 

Mehr Informationen zu Schnittstellen finden Sie hier zu BIM-WorkflowsRevit Mep® oder AutoCAD MEP®.

 

Die Abmessungen von Kanälen und Rohren eines Luftkanalnetzes werden bei der Dimensionierung und der manuellen Vorgabe automatisch auf die angeschlossenen Kanäle/Rohre bzw. Formstücke übertragen. Das Programm sorgt automatisch dafür, dass Bauteile passgenau angeschlossen sind, ohne dass Lücken an den Öffnungen entstehen.

 

Anders als bei vielen anderen Programmen, werden so die dimensionierten oder vorgegebenen Abmessungen auch über Stockwerke hinweg korrekt berücksichtigt. Fehleingaben werden hierdurch minimiert und erhöhen die Planungssicherheit.

   
         

 

 

 

Anlagenmodell

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Auch das Zeichnen von Rohren über die Stockwerksgrenzen hinaus ist möglich, da in mh-software immer das komplette Anlagen-Modell vorhanden ist. Aus diesem Anlagen-Modell wird dann nur die gewünschte 'Scheibe', z.B. ein bestimmtes Stockwerk zur Bearbeitung 'herausgeschnitten'.

Diese Vorgehensweise ist der üblichen Bearbeitung vieler CAD-Systeme überlegen. Anstatt separate Stockwerkzeichnungen mühsam und fehleranfällig zu einer Gesamtansicht zusammenzutragen und Verknüpfungen zwischen den Etagen herzustellen zeichnen Sie in mh-software immer im Gesamtmodell. So schließen Sie eine weitere mögliche Fehlerquelle aus, die fatale Auswirkungen haben könnte.

Zeichnen Sie in die 'herausgeschnittenen' Stockwerke die Rohrführung des Netzes. Automatisch erhalten Sie so für die Rohrnetzberechnung das komplette Abbild Ihrer Anlage.

Normalerweise konstruieren Sie in der Draufsicht. Zum Zeichnen von Höhenversprüngen oder Verbindungen zwischen Geschossen stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

  • In einem Höhenanzeige-Assistenten können Sie die neue Höhe mit einem Klick wählen - ohne die Ansicht zu verlassen.
  • Geben Sie direkt an der Mausposition den Höhenversprung manuell ein.
  • Drehen Sie das Modell interaktiv in die günstigste Lage, um den Höhenversprung zeichnerisch durchzuführen.

 

 

   
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Kunden über mh
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Dipl.-Ing. Stefan Urban
"Obwohl gravierende Verbesserungen im Arbeitsfeld der Berechnungen von Heizungsanlagen mittels EDV kaum möglich scheinen, ist dies mh-software dennoch gelungen. Mit der neuartigen grafischen Eingabe der Rohrnetze in 2D- und 3D-Darstellung, geht eine erhebliche Zeit- und Kostenreduzierung einher."
intecplan GmbH, Düsseldorf
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