Luftkanalnetzplanung

Mit mh-KanSYS zeichnen Sie eine 3D-Rohrführung viel einfacher als in einem CAD-Programm. Gewerke werden in einem

virtuellen Gesamtmodell ganz einfach mit Systemlinien erstellt. 

 

Der konstruktive Aufwand ist minimal, da lediglich ein Systemlinien-Modell gezeichnet wird.

 

Mit fortschrittlichen Zeichenfunktionen können Sie Netze so schnell wie noch nie millimetergenau in 3D erfassen. Dazu sind keine CAD Kenntnisse notwendig!

 

Gezeichnet wird im einfachen Systemlinien-Modell. Daraus wird nach der Berechnung automatisch ein 3D-Volumenmodell generiert. Dieses 3D-Volumenmodell dient lediglich der Darstellung - zugrunde liegen immer die Systemlinien.

Ob Sie das Luftkanalnetz einer bestehende Anlagen nachrechnen (Sanierung), neue Anlagen planen oder

eine Kombination aus beidem benötigen (z.B. bei Bestandserweiterungen) - mh-KanSYS ist Ihr ideales Berechnungswerkzeug.

 

Selbstverständlich können Sie bei einer Dimensionierung einzelne Abmessungen fest vorgegeben. Alle anderen Abmessungen des Luftkanalnetzes werden anhand frei definierbarer Berechnungsstrategien ermittelt.

Der Wechsel zwischen den Darstellungsmodellen ist jederzeit möglich

- auch während der Bearbeitung und bei Änderungen.

 

Für die aktuelle Bearbeitungssituation stellen Sie auf Knopfdruck die sinnvollste Darstellung ein:

  • Systemlinie
  • Systemlinie + Draht-Modell
  • Draht-Modell
  • Zweistrich
  • Volumenmodell
  • Zweistrich gefüllt, farbig, schwarz, grau

Ein besonderes Highlight ist die Berechnung der freien Verteilung des Volumenstromes.

 

Hierbei werden die Volumenströme berechnet, die sich allein durch den Reibungswiderstand der Luftkanäle/Formstücke und der Durchgangswiderstände der Einbauteile ergeben.

 

Dadurch lassen sich die Stellen im Luftkanalnetz identifizieren, an denen auf eine zusätzliche Drosselung verzichtet werden kann.

 

Bei Bestandsaufnahmen können die tatsächlich vorhandenen Volumenströme an den Luftauslässen ermittelt werden.

Der Druckabfall von Formstücken wird anhand von Formeln berechnet, die verschiedene Einflussgrößen berücksichtigen,

wie z.B. Strömungsgeschwindigkeiten, Strömungsrichtungen und Öffnungsabmessungen.

 

Die von der Firma SULZER (jetzt ENGIE) entwickelten Formeln haben sich in der Praxis seit vielen Jahren bestens bewährt, auch für extremere Verhältnisse mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten.

 

Das Verfahren ist der sonst häufig üblichen Verwendung von einfachen - meist aus Tabellen entnommenen - Zeta-Werten weit überlegen.

 

Durch die exakten Zeta-Werte und die damit verbundenen zusätzlich abzudrosselnden Drücke, sinkt der Aufwand bei der Einregulierung einer Luftkanalnetz-Anlage.

Stockwerkübergreifend für das komplette Luftkanalnetz: Die einzigartigen Analyse-Möglichkeiten erhöhen die Qualität der Planung.

Die Darstellung kompletter Stränge - vom Dachgeschoss bis zum Keller - verdeutlichen Zusammenhänge auf einen Blick.

 

Färben Sie die Luftkanalnetze für jeden beliebigen Eingabewert oder jedes beliebige Berechnungsergebnis ein.

 

So erkennen Sie auf einen Blick z.B. die Strecken mit den größten Druckabfällen oder den höchsten Strömungsgeschwindigkeiten. Mögliche Eingabefehler sind so schnell identifiziert und behoben.

Alle Dateneingaben und Berechnungsergebnisse können in der Grafik ausgegeben werden und bilden so eine perfekte Dokumentation.

 

Templates und vordefinierbare Beschriftungsvarianten erleichtern die Dokumentation nach den individuellen Firmenrichtlinien zu erstellen.

 

Ein Massenauszug dient als Grundlage für das LV.

 

 

Das komplette Luftkanalnetz kann direkt in die Kanaloberflächenberechnung mh-AufCALC exportiert werden.

 

Dort erfolgt die Berechnung der Blechoberfläche nach VOB / DIN 18379 getrennt für Kanäle und Rechteck-Formstücke sowie überschlägig für Rohre und Rundrohr-Formstücke.

 

 

Zur nachträglichen Änderung der Daten eines Luftkanalnetzes stehen flexible Änderungsfunktionen zur Verfügung. So können die Daten

stockwerkübergreifend per Auswahlsatz im kompletten Netz oder einzelnen Netzteilen sekundenschnell verändert werden.

 

Auswahlsätze können flexibel über beliebige Eigenschaften der zu ändernden Objekte gefiltert werden. So werden alle zu ändernden Objekte erfasst und Fehlerquellen minimiert.

 

Zeichnerische Änderungen, wie z.B. das Verschieben oder die Dimensionsänderung eines vertikalen Kanals oder Rohres werden über alle Stockwerke durchgeführt.

 

Auch hier trägt das Systemlinien-Modell zur Planungssicherheit bei.

Aus dem Systemlinien-Modell heraus werden beliebige Ansichten (Grundrisse, Schnitte, Details, 3D-Schemata...) definiert, beschriftet und bemaßt.

 

Zur Erstellung eines Layouts werden die Leitungsführungen zusammen mit den Beschriftungen (z.B. Abmessungen) als PDF, DWG- oder DXF-Plan exportiert und können so in einem externen CAD-Programm als Grundlage für die Plot-Ausgabe dienen.

 

Modelle können als IFC-Datei exportiert werden.

Die Abmessungen von Kanälen und Rohren eines Luftkanalnetzes werden bei der Dimensionierung und der manuellen Vorgabe automatisch auf die angeschlossenen Kanäle/Rohre bzw. Formstücke übertragen.

 

Das Programm sorgt automatisch dafür, dass Bauteile passgenau angeschlossen sind, ohne dass Lücken an den Öffnungen entstehen.

 

Anders als bei vielen anderen Programmen, werden so die dimensionierten oder vorgegebenen Abmessungen auch über Stockwerke hinweg korrekt berücksichtigt. Fehleingaben werden hierdurch minimiert und die Planungssicherheit erhöht.