Kunden über mh
Kunden Portrait
Dipl.-Ing. Martin Stephan
"Da ich fast ausschließlich Rohrnetzberechnungen erstelle, ist für mich das Modul "Rohrnetzberechnung" ein absolut geniales Instrument, um schnell entsprechende Ergebnisse zu erzielen. Selbst große Netze mit Nennweiten von DN 450 und Leistungsgrößen von bis zu 9 MW je Verbraucher lassen sich schnell und unproblematisch darstellen. Die Netzanalyse ist mit das Feinste von dem Programm, man merkt, dass sich die Leute was überlegen und von dem, was sie tun, auch Ahnung haben, einfach genial. Weiter so, leider kann es fast nicht besser werden."
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Beratender Ingenieur, Kappel-Grafenhausen
 

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CAE

Was bedeutet CAE, bzw. "echtes" CAE?
"Computer Aided Engineering". Der Begriff CAE wird von vielen Produkten verwendet, die jedoch keine Fähigkeiten im eigentlichen Sinne des Begriffes besitzen. Aus diesem Grund wird zur Unterscheidung der Begriff "echtes" CAE verwendet. Ein "echtes" CAE-Programm unterstützt den Planer bereits in der Entwurfsphase effektiv. Zeichnung und Berechnung bilden eine Einheit. Ohne Daten-Übergaben und Daten-Übernahmen. Hierdurch werden auch nachträgliche Änderungen deutlich vereinfacht.

Woran erkenne ich, dass ein Programm ein CAE-System ist und nicht nur den Begriff CAE verwendet?
Sobald externe Berechnungsprogramme verwendet werden, handelt es sich nicht um ein "echtes" CAE-System. Dabei ist es unerheblich, ob das CAD-System und das Berechnungsprogramm vom selben Anbieter stammen. Sobald eine Datenübergabe an ein Berechnungsprogramm vorgenommen wird, sind die Zeichnungsdaten von der Berechnung entkoppelt. Die Planung wird hierdurch fehleranfälliger. Änderungen der Netzstruktur im Berechnungsprogramm können nicht mehr an das CAD-System übergeben werden. Externe Berechnungsprogramme verwenden redundante Daten, die für eine fehlerfreie Planung möglichst vermieden werden sollten.
Dagegen enthält in einem "echten" CAE-System jedes Zeichnungsobjekt (z.B. ein Heizkörper, ein Waschbecken oder ein Rohr) sämtliche Eingabedaten und Berechnungsergebnisse. Die Änderung z.B. einer Rohrnennweite wird nicht nur in der Berechnung berücksichtigt, sondern wirkt sich unmittelbar auf die Beschriftung des Rohres aus.

Wodurch unterscheiden sich "echte" CAE- und CAD-Systeme?
In einem CAD-System wird i.d.R. großen Wert auf die detailgetreue Darstellung der Objekte gelegt, insbesondere durch die volumetrische Darstellung. Dies erfordert beim Zeichnen einen erheblich höheren Aufwand. In der Entwurfsphase ist jedoch mit mehreren Änderungen zu rechnen, wodurch eine CAD-Konstruktion zu einer zeitaufwändigen Angelegenheit wird. Ein "echtes" CAE-System stellt nur wenige, dafür aber sehr leistungsfähige Zeichenfunktionen zur Verfügung, die direkt auf das Konstruieren von Heizungs-, Lüftungs-, Trink- und Abwassernetzen zugeschnitten sind. Im Gegensatz zum CAD-System stehen die Berechnungsergebnisse nach dem Zeichnen sofort zur Verfügung - ohne auf ein externes Berechnungsprogramm zugreifen zu müssen.

Warum ist ein "echtes" CAE-System leistungsfähiger, als die Kombination CAD-System und externes Berechnungsprogramm?
Wichtige Punkte sind die nahtlos integrierten Berechnungen und der Zugriff auf die Objektdaten. In einem CAE-System zeichnen Sie die Netze in der Draufsicht direkt in die Grundrisspläne - Stockwerk für Stockwerk. Steigleitungen zeichnen Sie in der isometrischen Ansicht, in die jederzeit auf Knopfdruck gewechselt werden kann. So entsteht ein 3-dimensionales Abbild des Netzes. Wollen Sie jetzt gezielt z.B. auf die Ventil-Daten oder die Daten eines Luftauslasses im Besprechungsraum des 3.OG zugreifen, klicken Sie einfach auf das Objekt und tragen die Daten ein - fertig. Stellen Sie sich jetzt diesen Vorgang in einem externen Berechnungsprogramm mit tabellarischer oder baumartiger Darstellung des Netzes vor. Ohne optische Unterstützung, ist das richtige Objekt nur aufwändig zu finden. Durch die fehlende optische Kontrolle, werden die Daten auch mal versehentlich an der falschen Stelle geändert. Mit externen Berechnungsprogrammen sind die Datenerfassung oder auch nachträgliche Änderungen mühsam und fehleranfällig. Dagegen arbeiten Sie in einem "echten" CAE-System direkt mit einem Abbild des realen Netzes.

Warum ist mit mh-software die Planungsphase kürzer?
Der Planer wird vom Entwurf bis zur Ausführung mit mh-software bestens unterstützt. Die unvermeidbaren nachträglichen Änderungen (z.B. des Architekten) verlieren ihren Schrecken. Das durchgängige "echte" CAE-Programmkonzept ohne lästige und fehleranfällige Daten-Übergaben und Daten-Übernahmen erspart viel Arbeit.
Ein Beispiel soll dies veranschaulichen: Sie haben bereits eine fertige Heizungsplanung vorliegen. Der Architekt verändert die Dämmstärke an einem Außenbauteil. Innerhalb weniger Augenblicke können Sie diese Änderung vornehmen. Der neue U-Wert wird in der Bauteilberechnung ermittelt und automatisch in der Heizlastberechnung verwendet, neue Heizkörper ausgelegt, das Rohrnetz berechnet und die neuen Rohrdimensionen in den Ausführungsplänen korrigiert. Fertig.
Wie lange brachen Sie hierfür mit konventionellen Programmen?

Welche Vorteile bietet mir das "echte" CAE-System von mh-software?
Durch die Einheit der Zeichnung und Berechnung erhalten Sie eine größere Planungssicherheit. Nachträgliche Änderungen werden wesentlich schneller und auch fehlerfreier durchgeführt. Zur Kontrolle der Berechnungsergebnisse wird das gezeichnete Netz verwendet, indem die Objekte mit beliebigen Daten beschriftet werden. Darüber hinaus kann das Netz auch anhand beliebiger Werte "eingefärbt" werden. So können Sie z.B. an der Farbe die Strömungsgeschwindigkeit erkennen, wodurch Sie sehr schnell z.B. eine zu kleine fest vorgegebene Nennweite entdecken.
Auch den folgenden Fall kennen Sie sicher so oder so ähnlich aus Ihrer eigenen Praxis: Der Stückliste entnehmen Sie, dass irgendwo versehentlich ein Ventil eines nicht gewünschten Herstellers eingebaut wurde - aber wo? Mit dem "echten" CAE-System von mh-software haben Sie die Stelle in wenigen Sekunden lokalisiert. Das Ventil wird im Netz farblich gekennzeichnet, womit der Fehler in wenigen Sekunden behoben ist.

Brauche ich noch ein zusätzliches CAD-System bzw. eine CAD-Applikation
Viele Kunden verwenden mh-software für Heizungs-, Trink- und Abwassernetze bis hin zur Ausführungsplanung. Zum Arbeiten mit mh-software ist kein CAD-System erforderlich. Die in mh-CAE konstruierten Netze können Sie einfach in ihrem "Lieblings"-CAD-System über die DXF- oder DWG-Schnittstelle einlesen, um die Pläne z.B. mit Ihrem Schriftkopf zu versehen und zu plotten. Hierzu ist nahezu jedes einfache und preiswerte CAD-System geeignet. Sie benötigen hierzu kein teures CAD-System oder gar eine CAD-Applikation. Sofern jedoch Versorgungszentralen geplant werden müssen, ist eine volumetrische Darstellung der Objekte erforderlich. In diesen Fällen verwenden Sie eine CAD-Applikation.