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Warum 3D und Bewegung
 
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In diesem Film wird ganz einfach demonstriert, weshalb eine 3D-Darstellung und die Bewegung so wichtig sind.


Kunden über mh
Kunden Portrait
Dipl.-Ing. Martin Stephan
"Da ich fast ausschließlich Rohrnetzberechnungen erstelle, ist für mich das Modul "Rohrnetzberechnung" ein absolut geniales Instrument, um schnell entsprechende Ergebnisse zu erzielen. Selbst große Netze mit Nennweiten von DN 450 und Leistungsgrößen von bis zu 9 MW je Verbraucher lassen sich schnell und unproblematisch darstellen. Die Netzanalyse ist mit das Feinste von dem Programm, man merkt, dass sich die Leute was überlegen und von dem, was sie tun, auch Ahnung haben, einfach genial. Weiter so, leider kann es fast nicht besser werden."
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Beratender Ingenieur, Kappel-Grafenhausen
 

Tipps+Tricks - Trinkwasser

 

Trinkwasser DIN 1988             Programmbeschreibung    Handbücher

Im Kapitel ALLGEMEIN finden Sie Tipps zum Zeichnen und Beschriften

 

Was ist beim Einbau einer Druckerhöhungsanlage zu beachten?

Bauen Sie die Druckerhöhungsanlage an der gewünschten Position im Rohrnetz ein und ordnen Sie den Feldern Hersteller und Produkt einen Katalogeintrag zu. Wenn in DN ein Wert eingetragen wird, ist die Nennweite fest vorgegeben. Andernfalls verwendet SanCALC die Nennweite des Rohres.



Führen Sie eine erste Berechnung durch, ohne dabei den Hinterdruck pHinter vorzugeben. Die Berechnung erfolgt dann so, dass das nachfolgende Rohrnetz mit minimalem Hinterdruck versorgt wird.

Sind Ihnen die berechneten Dimensionen zu groß oder die Geschwindigkeiten zu gering, geben Sie manuell einen entsprechend höheren Hinterdruck vor.

Anzeigen der Strangdaten zur Fehleranalyse

Über das Menü Daten Strangdaten werden alle Kalt- und Warmwasserstränge zu den Verbrauchern ausgegeben und die wichtigsten Daten in übersichtlicher Form dargestellt.

Der ungünstigste Strang führt zum Verbraucher mit dem höchstem Druckabfall, er erhält die Strang-Nr.1. Ausgehend vom Verbraucher im ungünstigsten Strang, werden nun in Richtung Startpunkt der Berechnung alle abgehenden Stränge entsprechend ihres Druckabfalles nummeriert. Die beiden höchsten Druckabfälle jedes Stranges werden in der Tabelle farbig markiert und können somit leicht gefunden und auf Plausibilität überprüft werden.



In der Grafik wird der gewählte Strang hervorgehoben. Das in der unteren Tabelle gewählte Objekt wird in der Grafik blinkend ausgegeben.



Gleichzeitigkeit bei Wandhydranten

Gemäß DIN 1988-100 kann bei der Dimensionierung von Wandhydranten die gleichzeitige Benutzung aller Hydranten ausgeschlossen werden. Deshalb müssen jeweils nur 3 Wandhydranten in einem Strang berücksichtigt werden.

Sie können die anderen Wandhydranten von der Berechnung des Spitzendurchflusses VS ausschließen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Wandhydranten und entfernen in der Daten-Maske das Kontrollkästchen "VS berücksichtigen".

Hydrant

Hierbei ist zusätzlich zu unterscheiden, wie die Hydranten an der Verteilleitung angeschlossen sind:

Hydrant

Im linken Schema ist nichts weiter zu unternehmen, als die Berücksichtigung für VS für die unteren drei Hydranten zu deaktivieren.
Führt, wie im rechten Schema, eine gemeinsam Anschlußleitung an zwei oder mehrere Hydranten, muss zusätzlich in der Daten-Maske dieser Anschlussleitung die Nutzungsart "manuell" eingestellt und die Gleichzeitig von 1,00 auf einen kleineren Wert reduziert werden.

Hydrant

Der Spitzenvolumenstrom VS wird dann aus der Multiplikation des Summenvolumenstromes VR und des Gleichzeitigkeitsfaktors berechnet.

Layerstruktur der Trinkwassernetze für DXF/DWG-Export

Beim Exportieren der Trinkwassernetze in eine DXF/DWG-Datei werden die Elemente auf folgende Layer verteilt. Dies ermöglicht Ihnen die gezielte Nachbearbeitung in Ihrem CAD-System.

Der Export kann als 2D- oder 3D- Datei erfolgen. Optional kann für eine Etage der Architektur-Grundriss mit ausgegeben werden. Die Objekte werden jeweils als Block zusammengefaßt, die Beschriftungen als Gruppe.

mh-Layername

Inhalt

MH-GRUNDRISS

Importierter Architekturgrundriss

MH-SAN-TEXT

Beschriftungen

MH-SAN-TEXT-FRAME

- derzeit nicht verwendet -

MH-SAN-TEXT-GLOBAL

- derzeit nicht verwendet -

MH-SAN-FADE

Ausgeblendete Objekte

MH-SAN-COMPONENT Komponenten
MH-SAN-CONNECTIONS - derzeit nicht verwendet -

MH-SAN-CONNECTOR

Verbinder

MH-SAN-CONSUMER

Verbraucher

MH-SAN-TR-PIPE-CIRC

Zirkulation

MH-SAN-TR-PIPE-COLD

Kaltwasser

MH-SAN-TR-PIPE-HOT

Warmwasser

MH-SAN-TR-USER1

Benutzerdefiniert Leitung 1

MH-SAN-TR-USER2

Benutzerdefiniert Leitung 2

MH-SAN-TR-USER3

Benutzerdefiniert Leitung 3

MH-SAN-TR-USER4

Benutzerdefiniert Leitung 4

MH-SAN-TR-USER5

Benutzerdefiniert Leitung 5

MH-SAN-TR-USER6

Benutzerdefiniert Leitung 6

MH-SAN-TR-USER7

Benutzerdefiniert Leitung 7


Jedem Layer kann ein benutzerdefinierter Name, der Linienstil und die Farbe zugewiesen werden. Diese Einstellungen werden mit dem Projekt abgespeichert. Die Zugewiesen Farbe wird auch beim Export in eine PDF-Datei verwendet.

Am besten nehmen Sie die Voreinstellungen für die Layer im Benutzer-Vorgabeprojekt vor. Damit stehen Ihnen diese Einstellungen automatisch bei allen anschließend neu angelegten Projekten zur Verfügung.

Das Netz ist nach Versetzen des Startelementes nicht mehr berechenbar

Die Ursache liegt an der neuen Position des Startelements. Normalerweise teilt sich das Netz nach dem Startelement in einen Kaltwasser-Strang und (über den Trinkwassererwärmer) in einen Warmwasser-Strang, der dann über den Mischverbraucher wieder geschlossen wird.

Sitzt nun das Startelement, wie in diesem Beispiel dargestellt, zwischen Boiler und dem Abzweig für den Kaltwasser-Strang, kann in Pfeilrichtung des Startelementes kein geschlossener Kreislauf entstehen. Die Leitungsführung endet (für die Berechnung) am Warmwasser-Anschluß des Mischverbrauchers, weshalb die Fehlermeldung "Verbraucher nicht an Kaltwasserversorgung angeschlossen" ausgegeben wird.

berechenbar
nicht berechenbar


Im Gegensatz zur Heizungsrohrnetzberechnung können in Mischwasser-Versorgungsnetzen keine Teilnetze gerechnet werden. Bei reinen Kaltwasser-Netzen ist auch die Berechnung vom Teilnetzen denkbar.

Individuelle Bezeichnung an den Sanitärobjekten

In der Daten-Maske jedes Objektes können Sie im Feld "Bezeichnung" einen beliebigen Text eingeben.



Diese Bezeichnung kann auch über das Menü "Beschriftung" > "Beschriftungsinhalt" zur Beschriftung ausgewählt werden.




Alternativ können Sie auch im Komponenten-Katalog einen eigenen Eintrag für das jeweilige Objekt erzeugen. Wählen Sie hierzu im Feld "Produktbezeichnung" eine aussagekräftige Bezeichnung. Diese "Katalogbezeichnung" kann ebenfalls zur Beschriftung ausgewählt werden.

Wie wird der Warmwasserbereiter mit Zirkulation eingebaut?

Zeichnen Sie die WW-, KW- und ZL-Leitungen und führen Sie diese in einem Punkt zusammen. Achten Sie darauf, dass die Zirkulation seitlich angeschlossen wird.

Anschussleitungen ohne Erwärmer

Wählen Sie das Symbol für den „Trinkwasser-Erwärmer“ aus dem Werkzeugkasten und platzieren ihn mit einem einfachen Klick direkt auf den Knotenpunkt.

Trinkwasser-Erwärmer

Eine weitere Methode ist im Handbuch und der Online-Hilfe im Kapitel Menüpunkte > Objekte > Trinkwasser-Erwärmer beschrieben.

Wie wird ein Einzeltrinkwassererwärmer platziert?

Einzeltrinkwassererwärmer können an einer beliebigen Stelle im Kaltwassernetz eingebaut werden. Bei einer Berechnung wird ab der Einbauposition die Warmwasserleitung erkannt und entsprechend eingefärbt.

Als Beispiel wird der Einbau eines Untertischgerätes erklärt:
Schließen Sie zunächst die KW-Leitung am Mischverbraucher an. Zeichnen Sie daran einen Abgang und verlegen eine Leitung zum WW-Anschlußpunkt.

Anschussleitungen ohne Erwärmer

Wählen Sie das Symbol für den „Einzeltrinkwassererwärmer“ aus dem Werkzeugkasten und platzieren ihn mit einem einfachen Klick direkt auf die KW-Leitung. Bewegen Sie die Maus in die Richtung, in die das warme Wasser fließen soll (Bild rechts) und klicken Sie nochmals um den Einbau abzuschließen.

Einzeltrinkwassererwärmer

Nach einer fehlerfreien Berechnung wird die WW-Leitung, ab dem Erwärmer, automatisch rot eingefärbt.