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Michael Oexle
"Wir haben uns für mh-software entschieden, da es mit ihr möglich ist, in kurzer Zeit effektiv Isometrien und Schemen zu erstellen. Besonders gut gefällt mir das Modul SanCALC, mit dem man ein Strangschema einfach aufbauen kann. Mit den diversen Beschriftungsmöglichkeiten kann man das Ganze auch optisch ansprechend darstellen."
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KTO engineering GbR, Memmingen
 

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Tipps+Tricks - Abwasser

Abwasserberechnung DIN 1986             Programmbeschreibung    Handbücher

Im Kapitel ALLGEMEIN finden Sie Tipps zum Zeichnen und Beschriften

 

Verbraucher mit Abwasserleitungen verbinden
Entwässerungsobjekte können automatisch mit einer Sammelanschlussleitung verbunden werden. Bei einer isometrischen Konstruktion wird, sofern erforderlich, zusätzlich zu der Sturzstrecke auch eine horizontale Anbindung an die Sammelanschlussleitung generiert.

Objekte können jedoch nur dann korrekt verbunden werden, wenn in der Nähe bereits eine Sammelanschlussleitung vorhanden ist.

  1. Zeichnen Sie zuerst eine Sammelanschlussleitung, ausgehend von dem Objekt, das am weitesten von der Fallleitung entfernt ist.



  2. Wählen Sie über das Menü Bearbeiten > Verbinden.

  3. Stellen Sie einen Auswahlsatz mit den anzuschließenden Entwässerungsobjekten zusammen. Im Auswahlsatz dürfen auch andere Elemente enthalten sein.



  4. Klicken Sie anschließend auf die Abwasserleitung, mit der die Verbraucher des Auswahlsatzes verbunden werden sollen.



  5. Jetzt werden alle Entwässerungsobjekte automatisch mit der Sammelanschlussleitung verbunden.



  6. Zum Verbinden weiterer Verbraucher wiederholen Sie den Vorgang ab Punkt 3.


Warnmeldung „Element muss belüftet werden“
Werden für "unbelüftete Sammelanschlußleitungen" die Randbedingungen von Kapitel 8.3.2.2 der DIN 1986-100 verletzt,
wird eine Warnmeldung ausgegeben .



Mit einem Doppelklick auf die Warnmeldung wird das Element angezeigt.

Prüfen Sie:
  • Länge des Fließwegs gem Tabelle 5 der Norm (max. 4m bzw. 10m)
  • Länge der Einzelanschlussleitung (max. 4m)
  • Anzahl der 90° Umlenkungen im Fließweg (max. 3)
  • Höhendifferenz Abwasserobjekt / Anschluß Fallleitung (max. 1m)
  • Gefälle (min. 1cm/m)
  • Summe der Anschlußwerte (max. 16 DU)


  • Stop-Meldung „Abwasseraufkommen in Element zu hoch“
    Sofern der zulässige Füllungsgrad "h/d" in einer Teilstrecke überschritten wird, bricht die Berechnung ab und Fehlermeldungen werden ausgegeben.



    Die gesamtem Berechnungsergebnisse in dieser Anlage sind somit nicht verwertbar und können nicht zur Analyse der (unvollständigen) Berechnung verwendet werden. Die erste Fehlermeldung weist extra auf diesen Umstand hin.

    Es gilt also zunächst die Ursache für die folgende Fehlermeldung



    zu beheben:

    1.) Eventuell wurde für den Abwasservolumenstrom des angegebenen Objektes keine ausreichende Rohrnennweite gefunden oder es wurde eine zu kleine Rohrnennweite per Hand vorgegeben.
    Prüfen Sie im Menü Katalog > Rohre die dort verfügbaren Nennweiten oder geben Sie eine größere Nennweite vor.

    2.) Möglicherweise ist aber auch das gewählte Gefälle zu gering. Das in den Tabellen der Norm gewählte Mindestgefälle von 2 cm/m ist oftmals nicht ausreichend, wenn – wie mit mh-SanCALC - die exakte Berechnung nach Prandtl-Colebrook durchgeführt wird.
    Sie können das für die Berechnung relevante Gefälle im Reiter Daten per Hand vorgeben. Deaktivieren Sie dazu „Gefälle graf(isch)“ und geben Sie das Gefälle manuell ein.



    Wie kann der Abwasser-Anschlusspunkt der Sanitärobjekte verlegt werden?
    Der Anschlusspunkt der Abwasserleitungen von Objekten lässt sich verschieben, sofern kein Abwasserrohr daran angeschlossen ist.



    Löschen Sie ggf. eine vorhandene Abwasserleitung. Wählen Sie den Modus „freie Bewegung“ aus dem Werkzeugkasten und verschieben Sie den Anschlusspunkt bei gedrückter linker Maustaste an die gewünschte Position.



    Beschriftung zeigt andere Anschlusswerte (DU) als berechnet
    In der Daten-Maske des Abwasser-Rohrs werden die Anschlusswerte DU mit 2 Nachkommastellen angezeigt. Bei der Beschriftung ist die Anzahl der Nachkommastellen variabel und kann in der Maske Beschriftung verändert werden.



    Klicken Sie dazu unter "angezeigte Daten" auf "DU" und verändern im Bereich "Einheit" die Anzahl der Nachkommastellen. Die Ausgabe der Ergebnisse erfolgt gerundet. Ohne Nachkommastelle wird z.B. DU=1,6 als DU=2 beschriftet.

    Einbau einer Abwasser-Hebeanlage
    Zeichnen Sie zunächst die Abwasserleitung mit Gefälle in Flussrichtung und dann - ohne Unterbrechung - senkrecht nach oben bis über die Rückstauebene. SanCALC erkennt diese senkrechte Leitung bei der Berechnung automatisch als Druckleitung. Platzieren Sie nun die Hebeanlage wie abgebildet kurz vor der Druckleitung.

    In der Berechnung des Abwassermoduls wird bei einer Hebeanlage ggf. auf die fehlende Entlüftung hingewiesen. Zeichnen Sie den Anschluss der Entlüftung nicht im Anschlusspunkt der Hebeanlage (=Symbolmitte), sondern in Flussrichtung davor, wie im Bild dargestellt.



    Üblicherweise wird Qww der zuführenden Leitung auch für die Hebeanlage verwendet und in der Druckleitung als Qp ausgewiesen.

    Sie haben jedoch auch die Möglichkeit, der Hebeanlage eine andere Fördermenge zuzuweisen (z.B. um das Entleeren eines Pumpensumpfes zu simulieren). Tragen Sie dazu im Katalog bei der Hebeanlage in der Spalte V die gewünschte Wassermenge ein. Alternativ können Sie auch auf den Eintrag von Hersteller/Produkt im Daten-Reiter der Hebeanlage verzichten. Geben Sie in diesem Fall DN und V ohne Bezug zum Katalog direkt ein.

    Layerstruktur der Abwassernetze für DXF/DWG-Export

    Beim Exportieren der Abwassernetze in eine DXF/DWG-Datei werden die Elemente auf folgende Layer verteilt. Dies ermöglicht Ihnen die gezielte Nachbearbeitung in Ihrem CAD-System.

    Der Export kann als 2D- oder 3D- Datei erfolgen. Optional kann für eine Etage der Architektur-Grundriss mit ausgegeben werden. Die Objekte werden jeweils als Block zusammengefaßt, die Beschriftungen als Gruppe.

    mh-Layername

    Inhalt

    MH-GRUNDRISS

    Importierter Architekturgrundriss

    MH-SAN-TEXT

    Beschriftungen

    MH-SAN-TEXT-FRAME

    - derzeit nicht verwendet -

    MH-SAN-TEXT-GLOBAL

    - derzeit nicht verwendet -

    MH-SAN-FADE

    Ausgeblendete Objekte

    MH-SAN-COMPONENT

    Komponenten, Ventile, Pumpen

    MH-SAN-CONNECTIONS

    - derzeit nicht verwendet -

    MH-SAN-CONNECTOR Verbinder

    MH-SAN-CONSUMER

    Verbraucher

    MH-SAN-AB-PIPE-AIR

    Lüftung

    MH-SAN-AB-PIPE-DIRT

    Schmutzwasser

    MH-SAN-AB-PIPE-MIX

    Mischwasser

    MH-SAN-AB-PIPE-RAIN

    Regenwasser

    MH-SAN-AB-USER1

    Benutzerdefiniert Leitung 1

    MH-SAN-AB-USER2

    Benutzerdefiniert Leitung 2

    MH-SAN-AB-USER3

    Benutzerdefiniert Leitung 3

    MH-SAN-AB-USER4

    Benutzerdefiniert Leitung 4

    MH-SAN-AB-USER5

    Benutzerdefiniert Leitung 5

    MH-SAN-AB-USER6

    Benutzerdefiniert Leitung 6

    MH-SAN-AB-USER7

    Benutzerdefiniert Leitung 7


    Jedem Layer kann ein benutzerdefinierter Name, der Linienstil und die Farbe zugewiesen werden. Diese Einstellungen werden mit dem Projekt abgespeichert. Die hier eingestellte Farbe wird auch beim Export in eine PDF-Datei verwendet.

    Am besten nehmen Sie die Voreinstellungen für die Layer im Benutzer-Vorgabeprojekt vor. Damit stehen Ihnen diese Einstellungen automatisch bei allen anschließend neu angelegten Projekten zur Verfügung.