Kunden über mh
Kunden Portrait
Prof. Dipl.-Ing.
Jürgen Schreiber
"Wir sind überzeugt, dass wir mit mh-software einen leistungsfähigen und innovativen Partner gefunden haben, der uns wie bisher, auch in Zukunft mit seinen Produktentwicklungen bei unserer Planungsarbeit unterstützen wird. Hervorzuheben ist aus unserer Sicht außerdem die kompetente und schnelle Hilfe der Hotline. Nach der positiven Erfahrung in der Arbeit mit den mh-Produkten in unserer Ingenieurgesellschaft überlege ich derzeit, mh-software auch an unserem Lehrstuhl an der Universität Stuttgart einzusetzen."
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SCHREIBER Ingenieure Gebäudetechnik GmbH, Stuttgart
 

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In einem Luftkanalnetz wird aufgezeigt, wie sich Änderungen an einer Stelle auf alle relevanten Formstücke auswirken.


Tipps+Tricks - Heizlast

Heizlastberechnung                       Programmbeschreibung   Handbücher

 

Kann die Heizlast nach EN 12831 auch mit dem "alten" Beiblatt berechnet werden?

Am oberen rechten Rand der Heizlast-Maske wird permanent angezeigt, nach welchem Stand der Norm momentan berechnet wird



Im Reiter "Projektdaten" können Sie einstellen, nach welchem Stand der Norm

  • DIN EN 12831 2004 + Deutsches Beiblatt 2008,
  • DIN EN 12831 2004 + Deutsches Beiblatt 2004
  • DIN EN 12831 2004
die Berechnung durchgeführt werden soll. Eine Änderung ist jederzeit möglich.

Wie werden die neuen Mindestluftwechsel (Beiblatt 1:2008) berücksichtigt?

Im Menü "Katalog" befinden sich die "Raumstammdaten". Dort sind die verschiedenen Raumtypen aufgeführt und neben der Norm-Innentemperatur und der eingeschränkten Innentemperatur ist auch der Mindestluftwechsel enthalten.

Die Raumstammdaten sind jeweils Bestandteil eines Projektes und werden durch die Programminstallation und Updates nicht verändert.

Sofern Sie bereits bestehende Projekte mit den neuen Mindestluftwechseln (meist 0,5) berechnen möchten, dann editieren Sie die Raumstammdaten innerhalb des Projektes entsprechend Tabelle 8 aus Beiblatt 1:2008-07.



Wichtiger Hinweis: Damit zukünftige Projekte automatisch mit den neuen Mindestluftwechseln berechnet werden, sollten Sie in der Projektverwaltung über den Reiter "Vorgabe" die Heizlast-Anlage im "Vorgabeprojekt des aktuellen Bearbeiters" öffnen und dort die Raumstammdaten entsprechend Tabelle 8 aus Beiblatt 1:2008-07 anpassen.

Müssen Änderungen an mehreren Räume alle einzeln ausgeführt werden?

Hinweis: In Verbindung mit RaumGEO sollten Sie diese Funktion nicht verwenden. Änderungen über das grafische RaumGEO lassen sich dort einfacher durchführen und kontrollieren.

Ohne das Modul RaumGEO können Änderungen, die mehrere Räume betreffen, über Suchen & Ersetzen im Menü "Daten" vorgenommen werden.

Geben Sie hier die zu verändernden Daten und den Raumbereich an, auf den die Operation wirken soll.

In dem abgebildeten Beispiel wird in sämtlichen Räumen des "OG" (=im Baum gewählte Räume) an der NO-Außenfassade das Bauteil KSS durch HLZ ersetzt.



Die Funktion läßt sich z.B. auch verwenden, um den Wärmebrückenzuschlag dU zu verändern oder um nach dem Kopieren eines Geschosses den erdreichberührten Fußboden gegen eine Decke auszutauschen.

Für einen innenliegenden Raum soll keine Heizlast berechnet werden.

Bei einer Bearbeitung mit RaumGEO ist die Sache einfach und mit einem weiteren Vorteil verbunden. Setzen Sie auch für den nicht zu berechnenden Raum einen Raumstempel und vergeben eine Raumnummer und ggf. eine Raumbezeichnung. Wählen Sie auch unbedingt einen RaumTyp aus. Aktivieren Sie zusätzlich „Keinen Raum anlegen“.



Beim Generieren der Daten wird dieser Raum in der Heizlast nicht aktiviert und bleibt somit unberücksichtigt. Außerdem wird der Transmissionsverlust der umliegenden Räumen zu diesem nicht aktiven Raum automatisch „gegen unbeheizten Raum“ berechnet. Das Delta-T zu diesem unbeheizten Raum wird aus der beim RaumTyp hinterlegten Temperatur berechnet.

Um einen Raum von der Heizlastberechnung (ohne RaumGEO) auszunehmen, löschen Sie diesen einfach. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste in der Baumstruktur auf den zu löschenden Raum und wählen aus dem Mausmenü "löschen". Achten Sie im folgenden Dialog darauf, dass die Daten nur für die Anlage Heizlast gelöscht werden.



Alle "nicht aktiven" Räume werden für die Heizlastberechnung nicht berücksichtig.



Welche Heizlast wird für die Auslegung der Heizkörper verwendet?

Üblicherweise wird zur Auslegung der Heizkörper die „Heizlast bei eingeschränkter Beheizung“ verwendet.

Sie können jedoch selbst bestimmen, welcher Wert an HkCALC zur Auslegung der Heizkörper übergeben werden soll.

Die Angabe erfolgt in der Heizlastberechnung für jeden Raum separat im Reiter „Raumdaten“. Über das Auswahlfeld „Leistung für HK-Auslegung“ können Sie die gewünschte Leistung auswählen.



Mit einer "globalen Änderung" kann die ausgewählten „Leistung für HK-Auslegung“ auf andere Räume übertragen werden.

Soll die zusätzliche Heizleistung durch unterbrochenen Heizbetrieb (Phi-Rh) ebenfalls für die Auslegung der Heizkörper berücksichtigt werden, dann aktivieren Sie zusätzlich das Kontrollkästchen vor dem Auswahlfeld.



Auch die Option „zus. Heizleistung berücksichtigen“ kann mit einer globalen Änderung auf andere Räume übertragen werden.

Wichtig: Nach einer „globalen Änderung“ der Leistung für HK-Auslegung, sollten Sie unbedingt eine Berechnung des Gebäudes durchführen. Dadurch wird erreicht, dass alle Räume aktuell berechnet werden und die ausgewählte Leistung für die Heizkörperauslegung bereit gestellt wird.

Warum ist die Gebäudeheizlast höher als die Summe der Raumlasten?

In den meisten Fällen ist die Gebäudeheizlast, die für die Auslegung des Kessels verwendet wird, kleiner als die Summe der Raumlasten. Das ist auch zu erwarten, denn nur die Verluste über die Außenhülle werden berücksichtigt und der Mindestluftwechsel natürlich belüfteter Räume geht nur zur Hälfte in die Gebäudeberechnung ein .

Sofern jedoch Räume mit einer Zuluft-Anlage vorhanden sind, wird das Aufheizen der Zuluftmenge, von Norm-Außentemperatur auf die Einblastemperatur im Raum, der Gebäudeheizlast zugeschlagen.
Auf diesem Wege kann die Gebäudeheizlast deutlich ansteigen und ggf. auch die Summe der Raumlasten übersteigen.

Die durch die RLT-Anlage verursachte Last, wird bei der Gebäudeberechnung im Reiter "Kennwerte Lüftung" als "mech. Zuluft" ausgewiesen. Falls gewünscht, kann diese Leistung bei der Gebäudeberechnung nicht berücksichtigt werden.



Ist eine Wärmerückgewinnung vorhanden, kann über den Wirkungsgrad die Last durch mechanischen Zuluft reduziert werden.