Kunden über mh
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Monika Modric
"Wir arbeiten mit mh-software, weil wir unter Projektdruck keine Zeit haben, erst spezielle Grundkenntnisse in der Programmbedienung zu erlernen. Die Einarbeitung in die Programme ist auch ohne Vorkenntnisse schnell möglich. Besonders interessant ist der Zeitgewinn bei der Rohrnetzberechnung. Die grafische Eingabe ist der tabellarischen Eingabe deutlich überlegen. Bei Fragen zu den Programmen sind unsere Erfahrungen mit der Hotline äußerst positiv."
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Wie man ein bestimmtes Objekt in einem Netz schnell auffinden kann.


Tipps+Tricks - RaumGEO

RaumGEO

Im Kapitel ALLGEMEIN finden Sie Tipps zum Zeichnen und Beschriften

 

Wie kann eine Halle mit Anbau abgebildet werden?
Zerlegen Sie Gebäude mit Räumen unterschiedlicher Raumhöhe in "horizontale Scheiben" indem Sie zusätzliche (fiktive) Stockwerke definieren und fassen Sie die dadurch entstandenen "Teilräume" wieder über Vater/Tochter-Verknüpfung zu einem Raum zusammen.



Im abgebildeten Beispiel soll eine Halle mit einer Raumhöhe von 8 m und ein seitlich angebauter Bürotrakt mit einer Raumhöhe von 3 m berechnet werden.



Definieren Sie in der Gebäudestruktur zwei Stockwerke. Das untere wird für den Bereich von 0-3 m angelegt, das zweite soll den oberen Bereich von 3-8 m enthalten. Zeichnen Sie dann die Wände und Raumstempel für den unteren Bereich.



Selektieren Sie die Hallenwände, die höher als 3 m sein sollen und den Raumstempel der Halle. Kopieren Sie die selektierten Objekte über die Funktion "Stockwerkkopieren" in die obere Etage.



Generieren Sie mit der Option "Wandtypen automatisch bestimmen".
Die Innenwand zwischen Halle und Bürobereich der unteren Etage wird dadurch im oberen Bereich zur Außenwand, da sich nur auf einer Seite der Wand ein Raumstempel befindet.

Erfassen Sie noch Türen/Fenster und verknüpfen Sie den Raumstempel des oberen Hallenteils mit dem Vater-Raumstempel des unteren Hallenteils. Nach erneutem Generieren enthält der Vater-Raum in der Heizlastberechnung sämtliche Bauteile der Halle. Passen Sie dort noch die Geschosshöhe und die lichte Höhe an die Halle an und ändern Sie bei Räumen > 5m den Raumhöhenkorrekturfaktor fh.

Hinweis: Das Zerlegen von Räumen in Scheiben sollte mit Bedacht durchgeführt werden. Bei mehreren unterschiedlichen Stockwerkshöhen kann durch zu viele "Scheiben" die Übersicht verloren gehen. Beachten Sie auch, dass alle Raumscheiben über Vater/Tochter-Verknüpfung wieder zusammen gelegt werden müssen. Manchmal ist es besser, mit verschiedenen Gebäudeteilen zu arbeiten.

Was steckt hinter "Wandtypen automatisch bestimmen?
RaumGEO kann beim Generieren prüfen, ob sich auf beiden Seiten einer Wand ein Raumstempel befindet. Diese Wand liegt somit innerhalb des Gebäudes und wird als (grüne) Innenwand dargestellt. Ist nur ein Raumstempel vorhanden, so handelt es sich um eine (blaue) Außenwand.



Die Entscheidung ob Innen- oder Außenwand wird unabhängig von dem gezeichneten Wandtyp getroffen. Eine, mit Absicht als Innenwand zu einem nicht erfassten Nachbargebäude gezeichnete Wand, würde durch "Wandtypen automatisch bestimmen" zur Außenwand geändert.

Die Option "Wandtypen automatisch bestimmen" ist daher nur mit Bedacht einzusetzen.

Wie werden mehrere Gebäudeteile eingesetzt?
Besteht ein Gebäude aus unterschiedlichen Geschosslagen bzw. Stockwerkshöhen, kann es von Vorteil sein, dieses Gebäude in mehrere Gebäudeteile „zu zerlegen“.

Für jedes Gebäudeteil wird zunächst (grob) über die Gebäudeschnelldefinition die Höhenlage über Erdreich und die Geschosshöhe der einzelnen Etagen definiert. Bei Bedarf können diese Angaben in der Gebäudestruktur zu einem späteren Zeitpunkt modifiziert werden.



Wichtig ist, dass das Zerlegen an einer gedachten Trennlinie durch das gesamte Gebäude erfolgen kann. Räume müssen, von oben betrachtet, an dieser Trennlinie eindeutig einem Gebäudeteil zugeordnet werden können (gegebenenfalls werden Räume mit einer virtuelle Innenwand getrennt und über Vater/Tochter wieder gemeinsam berechnet).



Über die Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand werden Gebäudeteil und Stockwerk ausgewählt. RaumGEO stellt den entsprechenden Höhenbereich ein, auf dessen Fußboden nun die Wände, Fenster, Raumstempel usw. für die ausgewählte Etage platziert werden.



Stoßen Räume nicht auf der selben Stockwerkshöhe aneinander, wird die Trennwand auf beiden Etagen erfasst, damit der jeweilige Raumstempel von einem geschlossenen Polygonzug umgeben ist. Für diese Wände ist es auch erforderlich, den RaumTyp des Nachbarraumes per Hand einzutragen, da RaumGEO nur die Nachbarschaftsbeziehung angrenzender Räume automatisch erkennt, die auf der gleichen Fußbodenhöhe liegen.



Befinden sich bereits andere Bauteile (z.B. von einem anderen Gebäudeteil) innerhalb dieses Höhenbereichs (jedoch nicht genau auf dem Fußboden) so werden diese Objekte in der Draufsicht dünn gestrichelt dargestellt. Bauteile des aktuellen Gebäudeteils und Geschosses werden dick ausgegeben.

Sofern die Geschosse unterschiedlicher Gebäudeteile auf der selben Höhe liegen, werden alle Bauteile dick ausgegeben und können gemeinsam bearbeitet werden.

Beim Setzen der Stempel sollten Sie darauf achten, das gewünschte Gebäudeteil einzustellen, damit die korrekte Raumnummer vergeben wird.

Hinweis: In der Heizlast müssen für jedes Gebäudeteil die Projektdaten separat eingegeben werden. Auch die Berechnung erfolgt getrennt für jedes Gebäudeteil. In der Zusammenstellung „Komplettes Gebäude“ werden lediglich die Ergebnisse der Gebäudeteilberechnung aufsummiert.

Wichtig: In Auswahlsätze können alle Bauteile aufgenommen werden, die nicht dünn dargestellt sind. Eine Unterscheidung zwischen den Gebäudeteilen erfolgt dabei nicht, d.h. befinden sich Objekte unterschiedlicher Gebäudeteile auf der selben Höhe, werden diese Objekte alle „fett“ dargestellt und können somit auch alle in den Auswahlsatz aufgenommen werden. Wenn Sie gleichzeitig mehrere Objekte verschiedener Geschosse und Gebäudeteile auswählen wollen, wählen Sie am unteren Bildschirmrand anstelle eines Geschosses die Darstellung "alles". Es ist auch möglich, einen Auswahlsatz aller Objekte über das Menü Bearbeiten Alle Objekte auswählen zu erstellen.

Wie werden die wichtigsten Daten für ein Raumbuch zusammen getragen?
Diese Aufgabe übernimmt das MiniFM in RaumGEO.

Rufen Sie die Maske "Mini-FM" über das Menü Daten Mini-FM. Mit einem Klick auf die Schaltfläche "Erzeugen" wird eine XLS-Tabelle angelegt.

Darin sind alle aktuell vorhandenen Räume mit deren geometrischen Grunddaten enthalten. Auch die wesentlichen Ergebnisse aus Heizlast, Heizkörperauslegung und Kühllastberechnung werden aufgeführt.



Nach dem Generieren wird die XLS-Datei angezeigt, sofern ein geeignetes Programm, wie z.B. Microsoft Excel auf dem Rechner installiert ist. Enthalten sind zwei Arbeitsblätter:

Das Arbeitsblatt RB enthält die Objekt-Id des Raum-Stempels, die Raumnummer und die Raumbezeichnung. Dieses Arbeitsblatt kann auch dazu verwendet werden, um eigene Daten den Räumen zuzuordnen. Bemerkenswerterweise können diese Daten auch über RaumGEO angezeigt, verändert und sogar über die farbige Analyse ausgewertet werden. Siehe hierzu auch "Welche Möglichkeiten bietet MiniFM, um externe Daten mit den Räumen zu verknüpfen."

Das Arbeitsblatt Intern enthält die wesentlichen Berechnungsergebnisse der Räume und bilden damit die Grundlage für ein Raumbuch. Die vorgegebenen und grau hinterlegten Daten sollten nicht verändert werden, da sie bei jeder Übergabe aus RaumGEO automatisch aktualisiert werden.

Im externen Programm können Sie jetzt mit den von MiniFM erzeugten Daten weitere Berechnungen vornehmen.

Weiter Informationen über MiniFM finden Sie im Kapitel "Mini FM" im Handbuch und der F1-Hilfe von RaumGEO

Wie werden externe Daten mit dem Grundriss verknüpft?

In RaumGEO kann über MiniFM eine XLS-Datei mit den wesentlichen Daten aus RaumGEO für ein Raumbuch automatisch generiert werden.

MiniFM bietet aber noch zusätzlich mächtige Funktionen, um diese XLS-Tabelle mit den einzelnen Räumen und der Raumgeometrie zu verknüpfen.

Öffnen Sie die XLS-Tabelle mit einem externen Programm und ergänzen Sie zunächst das Arbeitsblatt RB um zusätzliche Spaltenüberschriften, wie z.B. Bauabschnitt, Aufmass durchgeführt, bereits abgerechnet, Bodenbelag, Netzwerkdosen , Telefonzugang,.... zu ergänzen.

Die einzelnen Zellen können direkt in der XLS-Tabelle manuell gefüllt werden. Es ist aber ebenso möglich Formeln zu hinterlegen, um etwa mit der Fußbodenfläche aus dem Arbeitsblatt Intern Berechnungen durchzuführen.

Anschließend wird die überarbeitete XLS-Tabelle wieder in MiniFM eingelesen. Diese Daten können nun auch über RaumGEO angezeigt, ausgewertet und - das ist das Besondere - auch über RaumGEO verändert werden.

Mit einem Rechtsklick auf den Raumstempel, werden die Daten im Reiter "FM" angezeigt. Um Änderungen vorzunehmen stehen die vielfältigen Selektionsmöglichkeiten und die mächtige Globale Änderung von RaumGEO zur Verfügung. Die Daten "grafisch" über RaumGEO zuzuordnen ist der "klassichen" Eingabe in endlos langen XLS-Listen deutlich überlegen.

Die grafische Analyse erlaubt die XLS-Daten in Verbindung mit der Raumgeometrie auszuwerten. Im abgebildeten Beispiel wird der Grundriss anhand der zugeordneten Fußbodenbelage eingefärbt.

Lesen Sie auch das Kapitel "Mini FM" im Handbuch und der F1-Hilfe von RaumGEO und schauen Sie sich unbedingt das Video über MiniFM an.

Für einen Innenraum (z.B. Schacht) soll keine Heizlast berechnet werden.

Setzen Sie auch für diesen Raum einen Raumstempel und vergeben eine Raumnummer. Weisen Sie unbedingt aus den Raumstammdaten einen Raum-Typ zu und ggf. auch eine Raumbezeichnung.

Aktivieren Sie zusätzlich „Keinen Raum anlegen“.



Beim Generieren der Daten wird dieser Raum in der Heizlast nicht aktiviert und bleibt somit unberücksichtigt.

Der Transmissionsverlust der umliegenden Räumen zu diesem nicht aktiven Raum wird automatisch „gegen unbeheizten Raum“ berechnet, wobei die Nachbarraumtemperatur des Raum-Typs aus den Stammdaten angesetzt wird.

Wird die Option "keinen Raum anlegen" nachträglich für bereits vorhandene Räume gesetzt, werden diese beim Generieren in der Heizlastberechnung automatisch deaktiviert.

Was ist bei nachträglicher Änderung der Geschossdaten zu beachten?

Die in RaumGEO gezeichneten Objekte werden auf die "Höhe des Fußbodens über Erdreich" des aktuell eingestellten Geschosses gezeichnet.

Sofern Sie nachträglich "Höhe FB über ER" eines oder mehrerer Geschosse in der Gebäudestruktur verändern, hat dies zunächst keine Auswirkungen auf die Lage der bereits gezeichneten Objekte. Alle neu gezeichneten Objekte werden dann jedoch auf die neue Höhe gezeichnet.

Deshalb ist extrem WICHTIG: Nachdem Sie Änderungen in der Gebäudestruktur vorgenommen haben, sollten Sie auf keinen Fall weitere Objekte zeichnen, sondern SOFORT die Daten neu
generieren und dabei die Option „Veränderte Stockwerkshöhen korrigieren“ markieren.



Beim Generieren werden dann bereits gezeichneten Objekte von der alten auf die neue Höhe verschoben.

Auch wenn Sie die Änderungen an der Gebäudestruktur in anderen Modulen, wie z.B in der Heizlast oder in der Rohrnetzberechnung, vorgenommen haben, sollten sie in der zugehörigen RaumGEO-Anlage zuerst die Daten wie oben beschrieben generieren und dann erst weitere Objekte zeichnen.

Hinweis: Ab Januar 2009 sind die Zeichenfunktionen in RaumGEO nach einer Änderung in der Gebäudestruktur gesperrt und werden erst nach dem Generieren wieder frei gegeben.

Eine ausführliche Beschreibung mit Hinweisen und Ausnahmen finden Sie im Kapitel „Nachträgliche Änderung der Geschossdaten“ im Handbuch bzw. der RaumGEO-online-Hilfe (F1)

Hinweis für Kunden mit älteren Versionen ohne Wartungsvertrag:
Das hier beschriebene automatische Anpassen der Höhenmaße in RaumGEO ist ab Version 3.1.12 möglich. Lesen Sie bitte „Die Höhe einzelner Geschosse hat sich verändert. Was ist zu tun?“

Wie kann die Verknüpfung von Vater / Tochter - Räumen kontrolliert werden?
Nutzen Sie dazu „Entzerren ein/aus“ aus dem Menü Optionen. Die Raumstempel der Vater/Tochter-Räume werden in diesem Modus mit gestrichelten Linien verbunden..



Den Abstand der einzelnen Etagen können Sie in der Maske „Ansicht“ in der Spalte „Entzerrung Versatz“ verändern.

„Insel-Räume“ werden nicht akzeptiert
Sind Räume vollständig von anderen Räumen umschlossen, so muß „künstlich“ eine Verbindung zu den umliegenden Räumen hergestellt werden.



Zeichnen Sie dazu zwei VIrtuelle Wände dicht nebeneinander und verbinden Sie somit den innenliegenden Raum mit dem umliegenden.

Wie kann ich über RaumGEO die richtige "Wandseite" auswählen?
Die Daten aller Objekte können über einen Klick mit der rechten Maustaste auf ein Objekt aufgerufen werden. Innenwände besitzen jedoch für jeden angrenzenden Raum einen separaten Datensatz. In diesen Fällen reicht es folglich nicht aus, nur auf die Innenwand zu klicken, da dieser Wand zwei verschiedene Datensätze zugeordnet sind.

Um gezielt die Daten der Innenwand eines bestimmten Raumes anzuzeigen, klicken Sie zunächst mit der rechten Maustaste auf den Raumstempel des gewünschten Raumes und anschließend auf die Innenwand. Über diesen Weg machen Sie dem Programm klar, welchen Datensatz Sie anzeigen wollen.

Falls gewünscht, können Sie anschließend über die Quick-Klicks am oberen rechten Bildschirmrand von RaumGEO in die anderen Berechnungsmodule wechseln.

Wie können bereits generierte Räume komplett verworfen werden?
Wollen Sie die Daten bereits generierter Räume komplett löschen (inklusiv Heizlast, Heizkörperauslegung, Kühllast), ohne die in RaumGEO gezeichneten Informationen zu verlieren, dürfen Sie die Daten NICHT über die im Reiter Räume angezeigte grafische Raumstruktur löschen. Je nach gewählten Knoten würden Sie sonst auch Stockwerksinformationen löschen.

Stattdessen wechseln Sie in die Raumliste der Heizlast, Heizkörperauslegung, oder Kühllast. Markieren Sie in dieser Tabelle die zu löschenden Räume und wählen "Löschen" aus dem Mausmenü oder "Entf" auf Ihrer Tastatur. Wählen Sie im folgenden Dialog "Vollständiges Löschen der Räume aus dem Projekt", um die ausgewählten Raume vollständig mit allen Raum-Informationen zu löschen.

ACHTUNG, dieser Vorgang ist nicht umkehrbar.

Die Stockwerks-Struktur bleibt beim Löschen über die Raumliste erhalten. Über RaumGEO können nun die Räume wieder neu generiert werden. Die Wände erhalten hierbei die Daten aus den Vorschlagswerten.

Die Innenwände werden nicht mittig platziert. Was ist zu tun?
Sind zu viele Linien, z.B. Schraffuren, in einem Grundriss enthalten, kann dadurch das automatische Ausrichten der Innenwand gestört werden. Schalten Sie am besten diese Layer ab.

Sie können auch das automatische "Mittig-Ausrichten" der aktuell gezeichneten Innenwand unterdrücken, indem Sie beim Zeichnen des Endpunktes der Innenwand gleichzeitig die Strg-Taste drücken. Die Innenwand wird dann an der von Ihnen gewählten Position gezeichnet.

Wie kann ich Objektdaten über RaumGEO effektiv bearbeiten?
RaumGEO dient zunächst zur einfachen und schnellen Erfassung der Raumgeometrie. Aber auch nachträgliche Änderungen werden über die grafische Arbeitsweise deutlich effektiver vorgenommen.

Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste z.B. auf ein gezeichnetes Fenster, um die Daten des zugeordneten Heizkörpers für die Auslegung oder der zugeordneten Jalousie für die Kühllast zu ändern.

Auch mehrere Objekte lassen sich in RaumGEO leicht selektieren, um die Änderungen für einen ganzen Auswahlsatz durch eine "globale Änderung" durchzuführen. So können z.B. ganze Fassade oder beliebige Innenraumbereiche in einem Arbeitsschritt modifiziert werden.

Das lästige Suchen der einzelnen Räume in der Raumliste entfällt, mit RaumGEO haben Sie über die Grafik direkten Zugriff auf die Daten.

Warum sind die Masken „Ansicht-Projekt“ und „Gebäudestruktur“ so wichtig?
Die Zuordnung der Räume zu den einzelnen Geschossen erfolgt über die Maske „Ansicht-Projekt“. Beim Zeichnen wird die Höhenlage (Z-Koordinate) der Wände, Fenster, Raumstempel. jeweils auf die Höhe der hinterlegten Grundrisse gesetzt. Hierzu wird beim Zeichnen die „Grundriss-Raumposition Z“ aus der Maske „Ansicht-Projekt“ übernommen.

In der Maske „Gebäudestruktur“ wird über die „Geschoßhöhe“ die Höhe der Wand-Bauteile festgelegt und für die automatische Bestimmung erdreichberührter Bauteile die „Oberkante Fußboden über Erdreich“ verwendet.



Sie sollten deshalb unbedingt VOR dem Erfassen der Wände die Höhenstruktur des gesamten Bauvorhabens definieren und darauf achten, dass die einzelnen Geschosse sowohl in der Gebäudestruktur (Menü Daten) als auch in der Ansicht-Projekt (Menü Optionen) korrekt abgebildet sind.

Die Höhe einzelner Geschosse hat sich verändert. Was ist zu tun?
Bei Änderungen der Gebäudestruktur müssen Sie die vorhandene Zeichnung den veränderten Höhenmaßen anpassen.

Wichtig: Nachdem Sie Änderungen in der Gebäudestruktur vorgenommen haben, sollten Sie auf keinen Fall weitere Objekte zeichnen, bevor die Zeichnung angepasst wurde!



Ändern Sie zunächst die Angaben in der Gebäudestruktur und synchronisieren die veränderten Höhenbereiche und die Grundrissraumposition in der Projekt-Ansicht über das Menü Optionen Ansicht.

Anschließend passen Sie die Zeichnung den veränderten Höhen an. Hierzu müssen die auf einem Geschoss gezeichneten Objekte auf die neue Höhe verschoben werden. Gehen Sie wie folgt vor:

  1. Vergewissern Sie sich im Menü Optionen, dass dort XYZ-Raum/Hauptachsen gewählt ist.
  2. Wechseln Sie in die Seitenansicht (Menü Optionen Ansicht). Dort werden alle auf einem Geschoss liegenden Objekte nur noch als eine Linie dargestellt und lassen sich somit besser selektieren.
  3. Selektieren Sie alle auf einem Geschoss liegenden Objekte .
  4. Verschieben Sie das Geschoß nach oben oder unten, bis die Z-Koordinate der neuen "Oberkante Fußboden über Erdreich" entspricht.
  5. Wiederholen Sie den Vorgang für alle Geschosse, die auf einer neuen Höhe liegen.
Nach dem Anpassen der Zeichnung können Sie jetzt wieder neue Objekte zeichnen.

Hinweis für Kunden neuerer Versionen:
Ab Version 3.1.12 kann RaumGEO die Zeichnung automatisch auf neue Höhenmaße anpassen. Lesen Sie bitte „Was ist bei nachträglicher Änderung der Geschossdaten zu beachten?

Layerstruktur für DWG/DXF-Export

Beim Exportieren der Raumgeometrie in eine DWG/DXF-Datei werden die Elemente auf die folgenden Layer verteilt. Dies ermöglicht Ihnen die gezielte Nachbearbeitung in Ihrem CAD-System.

Für die Ausgabe der Draufsichten/Grundrisse und der Isometrien zum Plotten wählen Sie den Export als 2D-Datei. Optional kann für eine Etage der Architektur-Grundriss mit ausgegeben werden. Zur dreidimensionalen Weiterverarbeitung (z.B. zum Erzeugen von Schnitten) exprtieren Sie eine 3D- Datei. Die Objekte werden jeweils als Block zusammengefaßt, die Beschriftungen als Gruppe.

interner Name des Layers

Elemente auf diesem Layer

MH-GRUNDRISS

Importierter Architekturgrundriss

MH-RC-TEXT

Beschriftungen

MH-RC-TEXT-FRAME

- derzeit nicht verwendet -

MH-RC-TEXT-GLOBAL

- derzeit nicht verwendet -

MH-RC-FADE

Ausgeblendete Objekte

MH-RC-CONNECTOR

- derzeit nicht verwendet -

MH-RC-COMPONENT

Wände, Fenster, Türen , Raumstempel

MH-RC-CONNECTIONS

- derzeit nicht verwendet -


Jedem Layer kann ein benutzerdefinierter Layername, der Linienstil und die Farbe zugewiesen werden. Diese Einstellungen werden mit dem Projekt abgespeichert.
Layer mit dem selben benutzerdefinierten Layernamen werden beim Export zusammengefaßt.

Am besten nehmen Sie die Voreinstellungen für die Layer im Benutzer-Vorgabeprojekt vor. Damit stehen Ihnen diese Einstellungen automatisch bei allen anschließend neu angelegten Projekten zur Verfügung.

Luftmengenermittlung für Heizlast und Luftkanalnetzberechnung

Über RaumGEO kann eine Luftmengen-Ermittlung für Zu- und Abluftanlagen vorgenommen werden. Auf die hier raumweise ermittelten Zu- und Abluft-Volumenströme können die Heizlast- und die Luftkanalnetz-Berechnung zugreifen.

Klicken Sie auf einen Raumstempel und wählen Sie auf der linken Bildschirmseite die Reiter Daten > Raum > Luft.

Für die Berechnung der Luftmenge stehen verschiedene Methoden zur Verfügung:

  • Stammdaten
    Die Luftmenge wird über die in den Stammdaten enthaltenen Angaben berechnet. Die Verknüpfung zu den Raum-Stammdaten erfolgt über das Feld Raumtyp.
  • spezifisch-Personen
    Der Volumenstrom wird aus der pro Person erforderlichen Luftmenge Vol/Person und der Belegungsdichte m²/Person berechnet.
  • spezifisch-Volumen
    Über den pro m² angesetzte Volumenstrom Spez. Volumen und die Fußbodenfläche A des Raumes ergibt sich der benötigte Volumenstrom.
  • Anzahl Personen
    Der Volumenstrom wird aus der pro Person erforderlichen Luftmenge Vol/Person und der Personenzahl berechnet.
  • Luftwechsel
    Über den angegebenen Luftwechsel und das Raumvolumen V ergibt sich der erforderliche Volumenstrom.
  • manuell
    Direkte Eingabe des erforderlichen Volumenstroms.

Um Über- und Unterdruck-Anlagen zu berücksichtigen, wird die prozentuale Angabe Anteil Zuluft bzw. Anteil Abluft verwendet. Die so berechneten Angaben können nachträglich manuell überschrieben werden, indem Sie die Optionen manuell Zuluft bzw. manuell Abluft anklicken.

Die in den Felder Zuluft und Abluft ausgegebenen Werte können in der

Heizlast:

und der Luftkanalnetz-Berechnung:

weiterverwendet werden.